Erste Vorbereitungen und Eindrücke

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Der nächste Tag unserer Bildungsreise in Südafrika begann früh und war gefüllt mit wichtigen Programmpunkten. Neben ersten intensiven Eindrücken stand vor allem die vorbereitende Schulung für den bevorstehenden Restorative Justice Kurs im Fokus.

Außerdem war ein erneuter Besuch bei Aunty Charmain im Township Lavender Hill geplant.

Schulung durch Hope Prison Ministry

Der Tag startete mit einer Schulung durch Pastor Jonathan Clayton, die leitende Person im Projekt Restorative Justice.

In dieser vorbereitenden Einheit wurden wir gezielt auf die kommende Woche im Gefängnis vorbereitet. Dabei ging es nicht nur um organisatorische Abläufe, sondern auch um die Haltung und die Werte, die hinter der Restorative Justice Arbeit stehen.

Die Inhalte regten zum Nachdenken an und machten deutlich, wie sensibel und zugleich bedeutungsvoll die bevorstehende Arbeit sein wird. Für viele von uns war dies ein wichtiger Moment, um sich innerlich auf das Kommende einzustimmen.

Zu Mittag bei Aunty Charmain

Nach der Schulung ging es gemeinsam weiter nach Lavender Hill, wo wir bereits von Aunty Charmain erwartet wurden. Sie hatte für uns gekocht und uns mit großer Herzlichkeit empfangen.

Das gemeinsame Mittagessen bot die Gelegenheit, kurz durchzuatmen, ins Gespräch zu kommen und die bisherigen Eindrücke zu teilen. Gleichzeitig war es ein sehr persönlicher Moment, der uns erneut zeigte, wie viel Gastfreundschaft und Offenheit uns hier begegnet.

Lebensumstände in Lavender Hill

Im Anschluss führte uns Aunty Charmain durch das Township Lavender Hill und gab uns einen ehrlichen Einblick in die Lebensrealität vor Ort.

Während wir durch die Straßen gingen, schlossen sich nach und nach immer mehr Kinder unserer Gruppe an. Neugierig und offen begleiteten sie uns ein Stück des Weges.

Dieser Moment war für viele von uns besonders bewegend. Er zeigte auf eine sehr direkte Weise, unter welchen Bedingungen viele Menschen hier leben. Armut, fehlende Perspektiven und schwierige Lebensumstände sind für viele Kinder Alltag.

Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, wie viel Lebensfreude, Neugier und Offenheit trotz dieser Herausforderungen vorhanden ist.

Ein Tag der nachwirkt

Die Eindrücke dieses Tages haben uns alle tief bewegt. Viele Gespräche drehten sich noch lange um das Erlebte und die Fragen, die dadurch entstanden sind.

Gerade diese Mischung aus Vorbereitung, Begegnung und persönlichem Erleben macht die Bildungsreise so besonders. Sie zeigt, wie wichtig es ist, hinzuschauen, zuzuhören und die eigenen Perspektiven zu hinterfragen.

Eine weitere Bildungsreise beginnt
Hope Prison Ministry