Mit dem Ende unserer Bildungsreise in Südafrika rückte auch der Abschied näher. Die letzten gemeinsamen Tage waren geprägt von Dankbarkeit, Rückblicken und besonderen Momenten, die diese intensive Zeit noch einmal bewusst werden ließen.
Zwischen Begegnungen, gemeinsamen Abenden und persönlichen Gesprächen wurde deutlich, wie sehr uns diese Reise – und die Erfahrungen rund um Restorative Justice – miteinander verbunden haben.

Einladung von Hope Prison Ministry
Die Leitung von Hope Prison Ministry, Jonathan und Jenny Clayton, luden uns am vorletzten Abend zu sich nach Hause ein. Wir wurden empfangen mit der typischen südafrikanischen Gastfreundschaft und einem traditionellen Braai (Grillen).
Es war ein schönes Beisammensein mit guten Unterhaltungen, viel Lachen, Anekdoten und „lekker“ Essen. Gegen Ende überraschte Jonathan unser Team mit namentlich ausgestellten Teilnahme-Zertifikaten für den Restorative Justice Kurs und würdigte damit den Beitrag jedes einzelnen.
Inmitten der Weinberge
An unserem letzten gemeinsamen Abend fuhren wir mit dem gesamten 11-köpfigen Team nach Franshoek, einem kleinen malerischen Örtchen inmitten der Weinberge.
Es ist tatsächlich eine „französische Ecke“, denn der Ort wurde 1688 gegründet, als sich etwa 200 aus Frankreich ausgewanderte Hugenotten dort niederließen. Bis heute erinnern dort viele französische Straßennamen, kleine Läden und Restaurants daran.

Monneaux
In dem legendären Sternerestaurant Monneaux, dessen Qualität in Deutschland unbezahlbar wäre, genossen wir ein Drei-Gänge-Menü, sowie zahlreiche rührende Abschieds- und Dankesreden aller Teammitglieder für die eindrückliche und vielseitig lehrreiche Zeit in Südafrika – allgemein, sowie im Gefängnis.
Getrennte Wege
Am nächsten Tag gingen wir alle, wie vor Reisebeginn geplant, unserer Wege. Einige reisten zurück, andere blieben noch länger, besuchten Freunde aus vorherigen Südafrika-Aufenthalten oder schauten sich die Schönheit des Landes über die Region Kapstadt hin aus an, wie die berühmte Garden Route.

Mit folgendem reisten wir jedoch alle gemeinsam – mit vielen bereichernden Erfahrungen und bleibenden Erinnerungen in unseren Herzen. Wir konnten es kaum erwarten Zuhause von unseren Erlebnissen zu erzählen. Für viele von uns war es sicher nicht die letzte Südafrika-Reise.

